Ein Weihnachtsbraten ist für viele das kulinarische Highlight der Feiertage – und dieser hier trägt seinen Titel zurecht: Der einfachste Weihnachtsbraten der Welt überzeugt mit minimalem Aufwand und maximalem Geschmack. Zart geschmort, aromatisch gewürzt und mit einer herrlich intensiven Sauce, eignet sich dieses Gericht perfekt für Anfänger und Profis. Ob als Klassiker zum Heiligabend oder als Sonntagsbraten mit der Familie – dieser Weihnachtsbraten bringt Festtagsstimmung auf den Tisch.

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Zart, aromatisch und gelingsicher – der perfekte Braten für die Feiertage
Der große Vorteil dieses Rezepts: Es ist fast narrensicher. Durch das langsame Schmoren wird das Rindfleisch butterzart, ohne dass man ständig nach dem Rechten sehen muss. Mit einfachen Zutaten und klassischen Gewürzen gelingt ein Weihnachtsbraten, der sowohl traditionelle Genießer als auch moderne Küchenliebhaber begeistert. Zudem ist er ideal vorzubereiten – ein echter Pluspunkt in der hektischen Weihnachtszeit.
Zutatenliste für den Weihnachtsbraten – klassisch & aromatisch
- Suppengrün: Liefert eine geschmackvolle Basis für die Sauce und bringt Frische ins Gericht
- Zwiebeln: Sorgen für süßliche Röstaromen und Tiefe
- Knoblauchzehen: Geben der Sauce eine feine Würze und runden den Geschmack ab
- Butterschmalz: Zum scharfen Anbraten, bringt Röstaromen ins Fleisch
- Rindfleisch (z. B. dicke Schulter): Der Star des Gerichts – saftig und aromatisch nach dem Schmoren
- Salz, Pfeffer: Grundgewürze zur harmonischen Abrundung
- Lorbeerblätter: Klassisches Schmorgericht-Gewürz für feine Bitterstoffe
- Wacholderbeeren: Bringen einen waldigen, leicht harzigen Ton ins Spiel
- Pimentkörner: Geben eine warme, leicht süßliche Würze
- Schwarze Pfefferkörner: Sorgt für einen würzigen, kräftigen Unterton
- Thymian: Mediterrane Note, die dem Gericht Frische und Tiefe verleiht
- Tomatenmark: Verstärkt Umami und gibt Farbe sowie Fülle
- Kräftiger Rotwein: Basis für die Sauce – bringt Tiefe und elegante Säure
- Rinderfond: Ergänzt den Rotwein und liefert herzhafte Tiefe
Alternative Zutaten für individuelle Vorlieben
- Statt Rindfleisch: Schweineschulter oder Wildfleisch, je nach Vorliebe
- Kein Rotwein im Haus? Traubensaft mit einem Schuss Essig ergibt eine alkoholfreie Alternative
- Für mehr Würze: Rosmarin oder Majoran können Thymian ergänzen oder ersetzen
- Vegetarische Idee: Statt Fleisch ein Braten aus Sellerie oder Seitan – Sauce bleibt gleich aromatisch
So gelingt der Weihnachtsbraten Schritt für Schritt
- Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Suppengrün waschen und grob schneiden, dabei den Lauch gründlich reinigen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken.
- In einem ofenfesten Bräter das Butterschmalz erhitzen. Das Rindfleisch darin rundherum kräftig anbraten, damit sich eine schöne Kruste bildet. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch herausnehmen.
- Lorbeer, Wacholder, Piment, Pfefferkörner, Thymian sowie das vorbereitete Gemüse in den Bräter geben und unter Rühren kurz anrösten. Das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls mitrösten.
- Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen und einkochen lassen. Danach Rinderfond und den restlichen Wein dazugeben und alles einmal aufkochen. Das Fleisch wieder in den Bräter setzen.
- Den Bräter mit Deckel oder Alufolie abdecken und in den Ofen (mittlere Schiene) stellen. Nach 30 Minuten die Temperatur auf 150 °C reduzieren und den Braten weitere 90 Minuten schmoren.
- Anschließend das Fleisch herausnehmen, in Alufolie wickeln und 10 Minuten ruhen lassen. Die Sauce samt Gemüse durch ein Sieb in einen kleinen Topf passieren, das Gemüse gut ausdrücken. Die Sauce bei mittlerer Hitze einkochen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat.
Praktische Tipps & Tricks für einen perfekten Weihnachtsbraten
- Fleischthermometer nutzen: Für perfekte Garstufe bei ca. 85–90 °C Kerntemperatur
- Ofentür selten öffnen: So bleibt die Temperatur konstant und der Braten zart
- Sauce abschmecken: Mit Salz, Pfeffer oder einem Hauch Zucker abrunden
- Vorbereitungen: Braten lässt sich am Vortag schmoren und am Festtag nur noch aufwärmen
- Resteverwertung: Übrig gebliebenes Fleisch eignet sich hervorragend für Sandwiches oder Reste-Eintopf
Beilagen und kreative Varianten für festlichen Genuss
- Rotkohl mit Apfel: Fruchtig und leicht süß – ein idealer Kontrast zum würzigen Fleisch
- Kartoffelklöße: Die perfekte Sauce-Träger – außen weich, innen locker
- Rosenkohl mit Speck: Für extra Würze und winterlichen Charakter
- Bratensauce verfeinern: Mit einem Schuss Sahne oder Portwein für mehr Tiefe
- Glutenfreie Variante: Stärke statt Mehl zum Binden der Sauce verwenden
- Spicy-Twist: Mit Chili oder geräuchertem Paprikapulver für pikante Noten
Winterliche Genussmomente mit einem traditionellen Weihnachtsbraten
Der Weihnachtsbraten ist nicht nur ein kulinarisches Highlight – er ist auch ein Symbol für Zusammenkunft, Wärme und festliche Atmosphäre. Gerade in der kalten Jahreszeit entfaltet ein langsam geschmorter Braten seine ganze Magie: würzig, kräftig und wohltuend. Wer den Weihnachtsbraten bewusst mit saisonalen Zutaten wie regionalem Rind, Wintergemüse und aromatischen Kräutern zubereitet, bringt nicht nur mehr Nachhaltigkeit auf den Tisch, sondern auch besonders intensive Aromen.
Ein Hoch auf den klassischen Weihnachtsbraten
Ein gelungener Weihnachtsbraten ist mehr als nur ein Hauptgericht – er ist der kulinarische Höhepunkt des Festes, ein Symbol für Wärme, Genuss und das Zusammensein mit den Liebsten. Mit diesem einfachen, aber raffinierten Rezept gelingt selbst Küchenneulingen ein Festmahl, das Gäste beeindruckt und Gaumen begeistert. Ob traditionell mit Klößen und Rotkohl oder modern interpretiert – der Weihnachtsbraten bleibt der unangefochtene Star auf jeder Festtagstafel.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange muss ein Weihnachtsbraten im Ofen schmoren?
Ein Braten von etwa 1,5 kg sollte rund 2 Stunden bei 150–180 °C im Ofen schmoren. Die genaue Zeit hängt von Größe und Art des Fleisches sowie vom Ofen ab. Am besten die Kerntemperatur mit einem Fleischthermometer kontrollieren – sie sollte etwa 85–90 °C betragen.
Kann ich den Weihnachtsbraten am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Der Braten kann komplett geschmort und die Sauce vorbereitet werden. Am nächsten Tag einfach im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 100 °C) langsam wieder erwärmen – so bleibt das Fleisch zart und die Aromen sind noch intensiver.
Welches Fleisch eignet sich am besten für einen Weihnachtsbraten?
Für dieses Rezept eignet sich besonders gut Rindfleisch aus der Schulter, da es durch das Schmoren sehr zart wird. Alternativ kann auch Schweineschulter oder Wild verwendet werden, je nach Geschmack und Verfügbarkeit.
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Weihnachtsbraten
Description
Dieser einfache Weihnachtsbraten aus zart geschmortem Rindfleisch, aromatischem Wurzelgemüse und kräftiger Rotweinsauce ist das perfekte Festtagsgericht – gelingsicher und ideal für Einsteiger.
Ingredients
- 2 Bund Suppengrün
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 EL Butterschmalz
- 1,5 kg Rindfleisch (z. B. dicke Schulter)
- Salz, Pfeffer
- 2 Lorbeerblätter
- 6 Wacholderbeeren
- 6 Pimentkörner
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 kleines Bund Thymian
- 1 EL Tomatenmark
- 750 ml kräftiger Rotwein
- 400 ml Rinderfond
Instructions
- Backofen auf 180 °C vorheizen. Suppengrün waschen und grob schneiden, Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken.
- Butterschmalz im Bräter erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen.
- Gewürze, Thymian und Gemüse in den Bräter geben, kurz anrösten. Tomatenmark dazugeben und mitrösten.
- Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen, einkochen lassen. Dann Rinderfond und restlichen Rotwein hinzufügen, aufkochen. Fleisch wieder in den Bräter geben.
- Bräter abdecken und 30 Minuten bei 180 °C schmoren, dann Temperatur auf 150 °C reduzieren und weitere 90 Minuten garen.
- Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln und 10 Minuten ruhen lassen. Sauce durch Sieb passieren und einköcheln lassen.
Notes
- Fleischthermometer verwenden für perfekte Garstufe.
- Am Vortag zubereiten spart Stress am Festtag.
- Reste lassen sich wunderbar für Sandwiches oder Eintöpfe verwenden.
- Gemüse gut ausdrücken für intensive Sauce.
